Situation in der Landeshauptstadt München

 

ISchulamtsbezirk München-Stadt gibt es eine Vielfalt schulischer Angebote zur inklusiven Unterrichtung:

  • 64 Kooperationsklassen: Jeweils 3 - 5 Schülerinnen und Schüler mit sonder­pädagogischem Förderbedarf vor allem in den Förderschwerpunkten Sprache, Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung werden mit stundenweiser Unterstützung des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes durchgängig in Regel­klassen unterrichtet.
     
  • 15 Partnerklassen:Eine Klasse einer Förderschule mit dem Schwerpunkt geisti­ge Entwicklung ist räumlich in einem Gebäude der Regelschule untergebracht und kooperiert dort mit einer Partnerklasse der Grund- bzw. Mittelschule intensiv in den Bereichen Schulleben und Unterricht. Die Zusammenarbeit erstreckt sich in der Regel über die gesamte Schulzeit der jeweiligen Schulart. (Beispiel: Grund­schule an der Oselstraße)
     
  • Inklusion einzelner Schülerinnen und Schüler: Zahlreiche Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf besuchen eine Regelklasse, wobei hier je nach Grad der Behinderung dem Kind ein Schulbegleiter zur Seite steht. Darüber hinaus erfolgt im Bedarfsfall eine schulische Begleitung durch die speziellen Mobilen Sonderpädagogischen Dienste.
     
  • Schulen mit dem Schulprofil „Inklusion“: Neben den kooperativen Lernformen und der Inklusion einzelner Schülerinnen und Schüler gibt es seit dem Schuljahr 2011/12 erstmalig Schulen mit dem Profil „Inklusion“. Auf der Grundlage eines gemeinsamen Bildungs- und Erziehungskonzeptes wird an diesen Schulen den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förder­bedarf in besonderem Maße Rechnung getragen. Lehrpersonal der Förderschule ist in das Kollegium der allgemeinen Schule eingebunden.

In der Landeshauptstadt München wurde an folgende Regelschulen der Status „Schule mit dem Profil Inklusion“ vergeben:

  • Grundschule Am Hedernfeld
  • Grundschule Margarethe-Danzi-Straße
  • Grundschule Schrobenhausener Straße
  • Grundschule Theodor-Heuss-Platz
  • Mittelschule Elisabeth-Kohn-Straße
  • Mittelschule Gerhart-Hauptmann-Ring
  • Mittelschule Schleißheimer Straße
  • Mittelschule Schrobenhausener Straße

Diese Schulen sollen zu „…Motoren für ein neues Miteinander von jungen Men­schen mit und ohne Behinderung werden“ (Kultusminister Ludwig Spaenle). Sie entbinden aber nicht die anderen Grund- und Mittelschulen von der Aufgabe, junge Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam zu unterrichten.

  • Tandemklassen: An je einer Grund- und Mittelschule mit dem Profil Inklusion werden Schülerinnen und Schüler mit hohem sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam mit Regelschulkindern gemeinsam von einem Tandem aus einer Lehrkraft der Regelschule und einer Förderschullehrkraft unterrichtet.

Standorte:

  • Grundschule Schrobenhausener Straße, Jgst. 3
  • Mittelschule Schrobenhausener Straße, Jgst. 7
  • Weitere präventive Inklusionmaßnahmen:
  • Schulhausintegrierte Mobile Erziehungshilfe AsA: Mit einem alternativen schulischen Angebot (AsA) werden verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler präventiv in ihrer sozial-emotionalen Entwicklung gefördert. Hierbei arbeiten eine Lehrkraft der Förderschule und eine Lehrkraft der Regelschule eng zusammen.

37 Standorte, davon

  • 21 Grundschulen
  • 16 Mittelschulen
  • Kooperative Sprachförderung: Lehrkräfte der Regelschule und Lehrkräfte der Förderschule mit der Fachrichtung Sprachbehindertenpädagogik unterstützen gemeinsam und präventiv Kinder der Jahrgangsstufe 1, die erhebliche Defizite in der Sprachentwicklung aufweisen.

9 Standorte:

  • Grundschule Droste-Hülshoff-Straße
  • Grundschule Gotzmannstraße
  • Grundschule Hanselmannstraße,
  • Grundschule Helmholtzstraße
  • Grundschule Margarethe-Danzi-Straße
  • Grundschule Pfeuferstraße
  • Grundschule Plinganserstraße
  • Grundschule Ravensburger Ring
  • Grundschule Schererplatz

Zusätzliche Informationen